Übungsleiter für autogenes Training

Entwickelt vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz, sorgt diese Technik für ein Entspannen von innen (von mir selber) heraus – nicht also durch Reize von außen, wie bspw. Musik oder Hypnose.

Das autogene Training läuft nach einem bestimmten, vorgegeben Muster ab. Dieses Muster wird von mir vermittelt und ist in Folge dann selbständig vom Klienten/ Klientin anwendbar.

Die Grundstufe ist in sechs aufeinander aufbauenden Übungen unterteilt:

  • Schwere wahrnehmen und erleben
  • Wärme wahrnehmen und erleben
  • Regulierung des Herzschlages
  • Beruhigung der Atmung
  • Wärme und Entspannung des Sonnengeflechts (Bauch) wahrnehmen und erleben
  • angenehme Stirnkühlung empfinden

In der Mittelstufe wird die Arbeit mi Affirmationen (formelhafte Vorsatzbildung) vermittelt. Dabei handelt es sich um ein gewünschtes Verhalten in einer bestimmten Situation. Ein Beispiel aus meiner Lebenswelt als Künstler und Musiker:

Vor dem Betreten der Bühne wiederhole ich innerlich den Satz: „Ich lasse es fließen“.

Ähnlich wie bei der Hypnose hilft hier die Imagination – also die bildhafte Vorstellung!

Womit wir auch schon in die Oberstufe gelangen:

In der Oberstufe geht es um die Vorstellung von Farben, Formen, Objekten, Szenen – im fortgeschrittenen Stadium vergleichbar mit Fantasiereisen. Dabei kann es möglich sein, seine persönliche Eigenfarbe zu entdecken oder Fragen an das eigene Unbewusstsein zu stellen.

In der Oberstufe muss ich psychische Vorerkrankungen ausschließen können!