Brainwave Entrainment

Durch Stimulation der Gehirnströme werden bestimmte Bewusstseinszustände herbeigeführt.

Das Gehirn wird bewusst in den entsprechenden Arbeitsmodus gelenkt, in dem es am besten funktioniert. Wenn Sie schlafen, dann arbeitet das Gehirn in einem anderen Modus, als in der Aktion oder im Stressbetrieb.  Wenn Sie ständig grübeln und diesem Kreislauf nicht mehr entfliehen können, dann kann das Brainwave Entrainment von „außen“ ganz seicht und unkompliziert Einfluss darauf nehmen – ohne lästige Gedanken und/ oder Änderung des Umfeldes.

… Sie brauchen einfach nur etwa 30-40 Minuten Zeit und Ruhe vom „Außen“, die mitgelieferte Brille und einen Kopfhörer.

Nachweislich lassen sich Gehirnströme beeinflussen, wenn man dem Gehirn Freuqenzen vermittelt, die es versteht. Da die Gehirnströme sich im Frequenzbereich zwischen 0,1 und 40 Hz bewegen, braucht es eben diese Frequenzenbänder um dem Gehirn möglichst verständlich mitzuteilen, wie es arbeiten soll. Problem nur: Das menschliche Gehör nimmt Töne wahr, die sich im Bereich von 20 Hz – 20.000 Hz bewegen. Außerhalb dieses Frequenzbereichs können wir keine Frequenzen hören. Die Brainwave Technologie kennt jedoch Möglichkeiten, mit denen dieser Umstand umgangen werden kann – so zusagen eine Tür zum menschlichen Gehirn.

Das menschliche Gehirn funktioniert mit unterschiedlichen Frequenzbändern, je nach Bewusstseinszustand. Die Frequenz-Folge-Reaktionen finden je nach Gehirnaktivität von tiefen Deltawellen (0,1-4 Hz), über Thetawellen (4,1-8 Hz) und Alphawellen (8,1-13 Hz) bis hin zu schnellen Betawellen (31,1-30 Hz) statt. Sehen wir uns nun einmal genauer an, welche Frequenzbänder zu welcher Gehirnaktivität, bzw. mentalem Zustand gehören:

Deltawellen (0,1-4 Hz)

Deltawellen sind die tiefsten Frequenz-Folge-Reaktionen, die das Gehirn kennt. Sie finden z. B. in der traumlosen Tiefschlafphase statt. Die Tiefschlafphase ist neurophysiologisch gesteuert, was so viel bedeutet, dass dieser mentale Zustand vom Unterbewusstsein und dem Zentralnervensystem erzeugt und aufrechterhalten wird.

Thetawellen (4,1-8 Hz)

Der Frequenzbereich zwischen 4,1 und 8 Hz wird als Thetawellen-Bereich bezeichnet. Schwingen die Gehirnströme innerhalb der Thetawellen, befinden wir uns in der leichten Schlafphase, z. B. während eines Mittagschlafs, oder während eines Tagtraumes. Sie reagieren nur noch auf sehr wichtige, starke oder laute Reize in Ihrer Umwelt.

Alphawellen (8,1-13 Hz)

Alphawellen produziert das Gehirn, sobald Sie in leichter Entspannung bei gleichzeitiger Wachheit über etwas nachdenken. Allerdings entstehen Sie erst bei geschlossenen Augen. Wenn Sie z. B. eine leichte Rechenaufgabe mit geschlossenen Augen lösen befindet sich Ihr Gehirn im Alphawellen-Zustand. genauso verhält es sich, wenn Sie kurz vor dem Einschlafen noch einmal Ihren Tag Revue passieren lassen. Sobald Sie Ihre Augen öffnen, werden im Gehirn die schnelleren Betawellen assoziiert.

Betawellen (31,1-30 Hz)

Betawellen sind der normale Gehirnwellen Zustand wie er z. B. während eines EEGs gemessen wird. Er tritt auf während Sie konzentriert aber nicht übermäßig angespannt sind. Sie erleben Betawellen als Folge der Einwirkung von bestimmten Psychopharmaka, aber auch beim längeren halten eines Gewichts.

Gammawellen (> 30 Hz)

Gammawellen sind Frequenzen über 30 Hz. Sie lassen sich mit bloßem Auge nicht auf einem EEG-Streifen erkennen. Bei starker Konzentration während wir z. B. etwas LERNEN werden Gamma-Wellen im Gehirn aktiv und verarbeiten auf diese Weise frisch gelernten Stoff. Bei allen anspruchsvollen Tätigkeiten mit hohem Informationsfluss arbeitet das Gehirn mit Gammawellen, so z. B. auch während finanziellen Rechenaufgaben, während des Schreibens eines komplizierten Textes, und während Sie komplexe Zusammenhänge verarbeiten.